Nr. 8
Maße ca.: 12 cm hoch, 6,5 cm Durchmesser
sehr guter Zustand, keine Chips, keine Risse (siehe Fotos)
Die Radgravur ist eine der ältesten Theresienthaler Gravuren und läßt sich bis 1850 zurückverfolgen. Das Motiv wurde im Laufe von Jahrzehnten immer wieder ergänzt, verbessert und verfeinert. Aber schon in den ersten Anfängen waren das obere Zierband, Rundbögen und Vogelmotiv vertreten. Die Gravur wird heute ohne jede Schablone in völlig freier Handarbeit hergestellt. Merkmal und Beweis hierfür sind die kleinen Abweichungen in der Ausführung.
Bei der Radgravur handelt es sich um eine kombinierte Stein-Kupfer-Gravur; während Bögen, Blätter und verschiedene Partien der Ornamentik mit Stein gearbeitet sind, handelt es sich beim Schleuderband um Kupfergravur.
Zierliche Eleganz in beschwingter Zartheit bei handwerklicher Vollkommenheit sind Merkmale dieser faszinierenden Radgravur-Gläser aus Theresienthal. (Aus einem Produktprospekt)